Bundesliga

Neue Vorzeichen: Die Zukunft der HSV-Leihspieler

Der Hamburger SV kann mit der Bundesliga planen. Aktuell kristallisieren sich die Perspektiven der Leihspieler heraus.

von Dominik Sandler - Quelle: Hamburger Abendblatt
2 min.
Fábio Vieira und Philip Otele im HSV-Dress @Maxppp

Seit dem Sieg gegen Eintracht Frankfurt (2:1) am Samstag kann der Hamburger SV auch für die kommende Saison mit der Bundesliga planen. Dadurch können die Vorbereitungen für die Saison 2026/27 endgültig beginnen – angefangen bei den Leihspielern.

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Philip Otele (26/FC Basel)

Die Leihe von Otele begann bei den Rothosen vielversprechend. Der Flügelspieler schoss sich mit seinem Platzverweis gegen Werder Bremen allerdings selbst ins Aus und konnte zuletzt nicht mehr eingreifen. Der HSV besitzt eine Kaufoption in Höhe von fünf Millionen Euro. Das ‚Hamburger Abendblatt‘ berichtet, dass eine Festverpflichtung unwahrscheinlicher geworden ist.

Albert Grönbaek (24/Stade Rennes)

So schnell kann sich das Blatt wenden. Grönbaek war in der Hackordnung nach der Winterpause hinter Otele angesiedelt. Inzwischen ist der Däne aber Stammspieler, als Linksaußen überzeugte er gegen die SGE und trug mit einem Tor und einer Vorlage zum Klassenerhalt bei. Die ‚Bild‘ berichtete gestern, dass der HSV nachverhandeln und die Kaufoption in Höhe von fünf Millionen Euro drücken will. Sollte dieses Vorhaben scheitern, ist eine Festverpflichtung laut dem ‚Hamburger Abendblatt‘ dennoch denkbar.

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Girgio Gocholeishvili (25/Shaktar Donetsk)

Der Rechtsverteidiger kommt unter Merlin Polzin nicht über die Joker-Rolle hinaus. Laut ‚Hamburger Abendblatt‘ wird der HSV die Option in Höhe von vier Millionen Euro nicht ziehen. Somit geht es für den Georgier erst einmal wieder zurück zu Donetsk.

Damion Downs (21/FC Southampton)

Downs ereilt das gleiche Schicksal wie Gocholeishvili. Schnell fiel der 21-Jährige bei den Fans in Ungnade, seine Auftritte waren glücklos. Das Kapitel an der Elbe endet im Sommer für den Stürmer womöglich ohne Treffer. Zehn Millionen hätte der HSV blechen müssen – ohnehin ein unrealistisches Szenario.

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Fábio Vieira (25/FC Arsenal)

Als Hoffnungsträger verpflichtet erfüllt Viera seine Rolle in Perfektion. Die Kaufoption in Höhe von 20 Millionen Euro wird der Bundesligist verstreichen lassen. Dennoch wird der HSV dem ‚Abendblatt‘ zufolge „alles daran setzen“, den Portugiesen halten zu können. Die Gunners haben keine Verwendung für den zentralen Mittelfeldspieler, entsprechend könnte der Preis noch gedrückt werden.

Warmed Omari (26/Stade Rennes)

Klarheit haben die Hamburger schon bei Omari. Beim Innenverteidiger hat der HSV die Option bereits aktiviert und ihn für zwei Millionen Euro verpflichtet. Zuletzt wackelte der komoranische Nationalspieler mehrfach gewaltig.

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Luka Vuskovic (19/Tottenham Hotspur)

Der Abwehrchef ist eigentlich schon zu gut für den HSV. Eine zarte Hoffnung auf eine weitere Leihsaison bleibt aber, da Luka einmal mit seinem Bruder Mario zusammen verteidigen möchte. Stand jetzt geht es aber zurück zu Tottenham, das ein verbessertes Gehalt bietet. Europas Elite-Klubs beobachten die Situation bekanntlich genau.

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