Bundesliga

Neuer Sechser für den VfB?

Zur neuen Saison will der VfB Stuttgart wenig überraschend wieder die vorderen Ränge in der Bundesliga angreifen. Um den Kader für dieses Projekt zu wappnen, könnte eine zusätzliche Verstärkung für das Mittelfeld verpflichtet werden.

von Dominik Schneider - Quelle: Soccernews.nl
1 min.

Im zentralen Mittelfeld ist der VfB Stuttgart zwar qualitativ gut besetzt, es fehlt allerdings etwas an Breite. Fallen Angelo Stiller (25) oder Atakan Karazor (29) aus, wird es eng. Ersatzmann Chema Andrés (21) bot in der laufenden Spielzeit Licht und Schatten und könnte im Sommer wieder weg sein. Das gilt auch für Nikolas Nartey (26), dessen Vertrag ausläuft.

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Daher schauen sich die Verantwortlichen des VfB nach einer externen Verstärkung um. ‚Soccernews.nl‘ berichtet, dass neben dem FC Bologna auch der Bundesligist aus Baden-Württemberg ein Auge auf Peer Koopmeiners (26) von AZ Alkmaar geworfen hat. Ebenfalls im Visier: Caspar Jander (23/FC Southampton) und Nathan De Cat (17/RSC Anderlecht). Die ablösefreie Verpflichtung von Grischa Prömel (31/TSG Hoffenheim) ist beschlossene Sache.

Konkurrenz aus Italien

Transferjournalist Mounir Boualin äußert sich in einem YouTube-Video des niederländischen Fußballportals zum Interesse aus Stuttgart und Bologna: „Er steht auf der Liste mehrerer Vereine, und soweit ich weiß, beobachten ihn der FC Bologna und der VfB Stuttgart besonders genau. Sie werden ihm wohl ein konkretes Angebot unterbreiten.“

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Der lauf- und zweikampfstarke Achter spielte sich im Verlauf der Saison in der Eredivisie und in der UEFA Conference League immer mehr ins Rampenlicht. Wettbewerbsübergreifend kommt Koopmeiners aktuell bereits auf 48 Einsätze. Ein Beleg für seine Konstanz. Nur wenige Partien musste er verletzungsbedingt passen – ausgerechnet beim Ausscheiden gegen Shakthar Donetsk im europäischen Wettbewerb.

Vertraglich ist Koopmeiners noch bis 2028 an AZ gebunden. Über eine Ausstiegsklausel ist derzeit nichts bekannt. Enormer Verkaufsdruck herrscht für seinen Arbeitgeber deshalb nicht. Der Rechtsfuß wurde in Alkmaar ausgebildet und reifte zum Profi. Möglich, dass das Eigengewächs im Sommer erstmals eine fußballerische Luftveränderung anstrebt.

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