Neuer Stürmer: Sticht Werder den SC Freiburg aus?
Für die neue Spielzeit benötigt Werder Bremen dringend mehr Offensiv-Power. Diese hat der Nordklub nun in der Ligue 1 ausgemacht, geht jedoch offenbar ins Wettbieten mit einem Bundesligakonkurrenten.
Die laufende Saison hat klar gezeigt, dass der Schuh bei Werder Bremen vor allem im Angriff drückt. Ein echter Knipser fehlt und wird händeringend gesucht. Offenbar sind die Grün-Weißen in Frankreich fündig geworden. Wie ‚Sky‘ berichtet, befindet sich der Bundesligist bereits in konkreten Gesprächen mit Kenny Quetant vom AC Le Havre.
Der Vertrag des 19-Jährigen läuft im Sommer aus, der Mittelstürmer wäre somit ablösefrei zu haben. Dem Vernehmen nach hat sich Quetant bereits für einen Abschied aus der Normandie entschieden und auch die Bundesliga als mögliches Ziel ausgemacht. Gleich mehrere deutsche Vereine haben Interesse angemeldet.
Update (13:27 Uhr): Laut der ‚Bild‘ könnte Bremen bei Quetant nach dem Saisonfinale Vollzug vermelden. Der Angreifer soll für mindestens vier Jahre unterschreiben.
Hijack-Versuch
Bisher galt der SC Freiburg als klarer Favorit auf den Zuschlag. Werder versucht nun also den in Transferkreisen so oft beschworenen Hijack. Im Gegensatz zu den Breisgauern kann die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune jedoch nicht mit potenziellen Europapokaleinsätzen werben.
Während in Frankreich noch immer Freiburg als Topfavorit gilt, berichtet Sportjournalist Christopher Michel davon, dass Werder mittlerweile vorbeigezogen ist und Quetant kurz vor einem Wechsel an die Weser stehe.
Quetant kommt aus der Jugendakademie von Le Havre und schaffte in der laufenden Spielzeit den Durchbruch. In neun Ligaeinsätzen gelang ihm ein Treffer. Zuletzt schaffte es der 1,89 Meter große Angreifer jedoch sechsmal in Folge nicht in den Spieltagskader. Das könnte auch mit seinen Wechselgedanken zu tun haben.
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