Wagner, Baumgart & Co.: Sechs Trainerkandidaten für Köln
Wer in der kommenden Saison beim 1. FC Köln an der Seitenlinie steht, ist noch nicht abschließend geklärt. Obwohl der Klassenerhalt für die Kölner so gut wie sicher ist, könnte René Wagner wieder ins zweite Glied rücken.
Die Entlassung von Lukas Kwasniok sollte beim 1. FC Köln neue Kräfte freisetzen und den Klassenerhalt sichern. Mit Interimstrainer René Wagner wollten die Domstädter einen neuen Impuls setzen – das ist nur mit Abstrichen gelungen. Die Bilanz des 37-Jährigen: Ein Sieg, drei Remis, eine Niederlage. Dass Wagner über den Sommer hinaus in der Verantwortung bleibt, ist deshalb nicht in Stein gemeißelt.
Einem Bericht der ‚Bild‘ sind nun zahlreiche Namen zu entnehmen, die potenziell auf Wagner folgen könnten. Am Geißbockheim werden demzufolge zwei Personalien heiß gehandelt. Christian Eichner wird den Karlsruher SC im Sommer verlassen. Nach sechs Jahren am Wildpark will sich der Coach verändern und eine neue Herausforderung angehen.
Außerdem soll eine Spur zu Horst Steffen führen. Der ehemalige Trainer von Werder Bremen sei „Thema rund um den FC“, so die Boulevardzeitung. Steffen galt schon als Kandidat vor der Anstellung von Kwasniok, Letzterer erhielt dann aber den Zuschlag.
Wilde Nummern mit Baumgart oder Wagner?
Eher lose wird eine Rückkehr von Steffen Baumgart thematisiert. Der verlor seinen Job bei Union Berlin erst kürzlich. Streitigkeiten mit Ex-Sportchef Christian Keller waren der Grund für Baumgarts Abschied aus Köln zum Jahreswechsel 2023/24. Keller ist längst nicht mehr beim FC, allerdings sei fraglich, ob der Kulttrainer „so früh schon bereit wäre für eine Rückkehr“. Wie Kellers Nachfolger Thomas Kessler zur Personalie steht, bleibt offen.
Neben Baumgart finden auch Sandro Wagner und Dino Toppmöller Erwähnung im ‚Bild‘-Bericht. Insbesondere unter den FC-Fans sollen die beiden vereinslosen Trainer zahlreiche Befürworter haben. Ob das Einfluss auf die Entscheidungsfindung der Verantwortlichen hat? Eher unwahrscheinlich.
Während Toppmöller aufgrund seiner guten Arbeit bei Eintracht Frankfurt auch bei Vereinen mit größeren Ambitionen auf der Liste stehen dürfte, könnte Wagner ein Engagement in Köln nutzen, um nach dem Fiasko beim FC Augsburg sein Image in der Bundesliga wieder aufzupolieren.