Bundesliga

El Mala-Transfer wird zur Zitterpartie

So richtig Schwung kommt in den möglichen Sommertransfer von Said El Mala bislang nicht. Die Erwartungen des 1. FC Köln könnten sich am Ende als zu hoch herausstellen.

von Dominik Schneider - Quelle: Sport Bild
2 min.

Bei Said El Mala läuft eigentlich alles auf einen heißen Transfersommer hinaus. Alle Beteiligten erhoffen sich einen Jahrhundertdeal für den 19-jährigen Shootingstar des 1. FC Köln. Seit Lukas Podolski gab es keinen Spieler mehr im Kader der Domstädter, der ein so vielversprechendes Versprechen an die Zukunft darstellte.

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Deshalb spielen die Kölner bislang auch die Rolle des harten Verhandlungspartners. Ein Vorstoß von Brighton & Hove Albion wurde abgeblockt. Berichte über diesen Vorgang nötigten es Sabrina El Mala – Mutter und Beraterin des Offensivspielers – laut ‚Sport Bild‘ sogar ab, per Telefon bei den Seagulls vorstellig zu werden, um persönlich zu erfahren, ob sich die Engländer komplett aus dem Poker zurückgezogen haben.

Dem Fachmagazin zufolge wurde der Spielerseite versichert, dass Brighton noch immer Interesse an einer Verpflichtung habe, die Gespräche mit dem FC jedoch auf Eis lägen. Ein offizielles Angebot des Premier League-Klubs wurde nie platziert, da aus Deutschland signalisiert wurde, dass unter 50 Millionen Euro überhaupt nichts geht. Womöglich will Brighton auf Zeit spielen und hofft, dass der Preis im Sommer fällt.

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Chelsea schon raus?

Am Geißbockheim hofft man derweil darauf, dass der FC Chelsea mit einer großen Offerte aufwartet. Die Blues sollen in Sondierungsgesprächen angedeutet haben, sich den Forderungen der Kölner anzunähern und den Youngster bei einem geglückten Transfer für ein Jahr zurück nach Köln zu verleihen, heißt es.

Problematisch: Chelsea steht nur auf Rang neun in der Tabelle und könnte die Plätze für den internationalen Fußball verpassen. Dann müssen auch die normalerweise finanzstarken Engländer den Gürtel enger schnallen – eine große Summe würde nur in einen Spieler investiert, der sofort weiterhelfen kann.

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Zusätzlich befindet sich Chelsea in einem schwebenden Verfahren aufgrund von Vergehen aus der Vergangenheit. Eine Transfer-Sperre droht, ist zurzeit jedoch zur Bewährung ausgelegt.

Am Ende könnten sich die Kölner mächtig verpokern. Mit dem FC Brentford und dem FC Fulham haben dem Bericht zufolge zwar weitere Vereine von der Insel Interesse angemeldet, ob die Bees oder die Cottagers einen Mega-Transfer nach dem Geschmack von Thomas Kessler, Tim Steidten und Co. finanzieren können respektive wollen, bleibt jedoch fraglich.

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