Erstes Bayern-Angebot für Gordon
Die Aktie von Anthony Gordon wird an der Säbener Straße weiter hoch gehandelt. Während der FC Bayern dem Flügelstürmer von Newcastle United einen ersten Vertragsentwurf übermittelt hat, steigt ein großer Konkurrent in den Poker ein.
Kaum ein Tag vergeht ohne Neuigkeiten zum Interesse des FC Bayern an einer Verpflichtung von Anthony Gordon. Der englische Flügelstürmer hat es den Münchnern wahrlich angetan, die Verantwortlichen lassen offenbar trotz hoher Ablöseforderungen von Newcastle United nicht vom 25-Jährigen ab.
Deshalb haben die Funktionäre von der Säbener Straße den Vertretern des Angreifers auch ein erstes Angebot übermittelt, berichtet ‚Sky‘. In einem ersten Vertragsentwurf – voraussichtlich auf fünf Jahre ausgelegt – sind konkrete Zahlen zu Gehalt und Prämien zusammengefasst. An einer Einigung zwischen Gordon und den Bayern gibt es keine großen Zweifel, problematisch bleibt weiterhin, dass die Magpies bis zu 90 Millionen Euro Ablöse wollen.
Daher befinden sich Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund auch in Gesprächen mit Alternativen. Für Gordon wollen die Bayern-Bosse die eigens gesetzten Grenzen nicht überschreiten, heißt es. Sollte sich Newcastle preislich nicht auf die Bayern zubewegen, könnte der Champions League-Halbfinalist auf eine andere Option umschwenken.
Barcelona mit im Rennen?
Dass sich die Gordon-Berater parallel dazu in Barcelona mit Deco getroffen haben, macht die Situation für Bayern zusätzlich knifflig. Die ‚Sport‘ und ‚RAC1‘ berichten, dass der Sportdirektor des FC Barcelona Informationen zu Gordon eingeholt und die Situation des englischen Nationalspielers geprüft hat. Der Rechtsfuß sei eine von mehreren Optionen für einen Sommer-Transfer bei den klammen Katalanen.
Doch auch für Barça ist das von Newcastle gesetzte Preisschild eine enorme Hürde. Gesucht wird vor allem ein Spieler, der Raphinha (29) entlasten und die Qualität im Angriff in der Breite erhöhen soll. Dass Barcelona für einen solchen Transfer an der 100-Millionen-Euro-Marke kratzt, ist nur schwer vorstellbar.
Als günstigere Alternative nennt die spanische Tageszeitung Abde Ezzalzouli von Betis Sevila. Der 24-jährige Linksaußen spielt eine hervorragende Saison (39 Spiele, 13 Tore, 13 Assists) im Trikot der Andalusier und spielte von 2021 bis 2023 bereits für Blaugrana. Sollte der marokkanische Nationalspieler tatsächlich zurückkehren, wäre ein Konkurrent im Gordon-Poker eliminiert. Das würde dann auch den Bayern beim Versuch, die Ablöse zu drücken, in die Karten spielen.
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