Bundesliga

Hoeneß' Wunsch nach Hakimi: Laimer ist „nicht Maradona“

In einem ausführlichen Interview äußerte sich Uli Hoeneß unter anderem auch zu den publik gewordenen Vertragsverhandlungen mit Konrad Laimer. Außerdem würde sich der Patron vom Tegernsee eine Verpflichtung von Achraf Hakimi wünschen.

von Dominik Schneider - Quelle: DAZN
1 min.
Uli Hoeneß freut sich wie ein Honigkuchenpferd @Maxppp

Die stockenden Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung von Konrad Laimer beim FC Bayern ziehen weitere Kreise. Bei ‚DAZN‘ äußerte sich jetzt auch Uli Hoeneß sehr kritisch zur Situation: „Wenn man liest, was angeblich über sein Gehalt und seine Forderungen berichtet wird, dann muss man das auch einordnen. Konny ist ein Spieler, den ich sehr schätze. Er ist für die Mannschaft extrem wichtig, genauso für die Außendarstellung des Vereins. Er arbeitet unheimlich viel für das Team. Aber er ist eben nicht Maradona.“ Deshalb müsse der Österreicher „akzeptieren, dass es Grenzen“ gebe.

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Zwischen den beteiligten Parteien gibt es dem Ehrenpräsidenten zufolge aber weder „böses Blut“ noch „Missstimmung“. Da der 29-Jährige ablösefrei zu den Bayern gekommen ist, wäre ein ablösefreier Abgang 2027 kein großer wirtschaftlicher Verlust, betont Hoeneß. Das bisherige Angebot von Sportvorstand Max Eberl – auch wenn Hoeneß die konkreten Zahlen nach eigenen Angaben nicht kennt – sei „eine realistische Einschätzung seiner sportlichen und wirtschaftlichen Wertigkeit“. Diese Einschätzung „ist hoch – aber eben kein Harry Kane“.

Traum von Hakimi

Dass Hoeneß dann ausgerechnet noch einen Spieler über den grünen Klee lobt, der auf Laimers Position rechts hinten spielt, untermalt die Kritik des langjährigen Bayern-Managers. Auf die Frage nach seinem Wunschtransfer entgegnete Hoeneß: „Achraf Hakimi, den würden wir sofort nehmen, weil er bei uns gut reinpassen würde.“ Im Halbfinalrückspiel der Champions League wird Hoeneß den 27-jährigen Marokkaner aufgrund einer Verletzung in der Allianz Arena aber nicht spielen sehen. Solange es gegen seine Bayern geht, wird Hoeneß das aber wohl ganz recht sein.

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